Was, Wo, Wie, Warum?

Was ist Verhaltenstherapie?


Verhaltenstherapie ist ein Fachgebiet der Tiermedizin und entspricht der umgangssprachlich bekannten Tierpsychologie. Da Innere Erkrankungen Verhalten beeinflussen können, setzt die tierärztliche Verhaltenstherapie fundierte Kenntnisse in folgenden Bereichen voraus:

Physiologie,

Endokrinologie,

Neurologie,

Orthopädie,

Pharmakologie

UND

Ethologie (Verhaltenskunde),

Grundlagen der Lerntheorie,

Tierschutz (!!!).

 

Wo findet die Verhaltenstherapie statt?


Die Verhaltenstherapie ist dort sinnvoll, wo die Verhaltensauffälligkeiten vorkommen – nämlich im Alltag und im sozialen Umfeld Ihres Schützlings.

Das kann bei Ihnen zu Hause oder in der näheren Umgebung sein.

Sprechstunden sind selbstverständlich auf Wunsch auch in meiner Praxis möglich.

Wie läuft eine Verhaltenstherapie ab?


Die Verhaltenstherapie hat eine konkrete Struktur.

Anamnesegespräch (Dauer ca. 90 Minuten) mit:

1) Allgemein Untersuchung, mit ggf. neurologischer, orthopädischer sowie dermatologischer Untersuchung

2) Diagnosestellung

3) Prognose und schriftliche Therapieplanerstellung

4) Umsetzung des Therapieplans im Einzeltraining

Anschließend erfolgt nach einigen Wochen eine Besprechung des Therapieverlaufes.

Wann ist die Verhaltenstherapie sinnvoll?



Die Verhaltenstherapie hilft bei Verhaltensauffälligkeiten und Erziehungsschwierigkeiten bei Hund und Katze.

Verhaltensauffälligkeiten im Sinne von z.B.:

Allgemeiner Ängstlichkeit,

Aggression,

Unsauberkeiten,

Geräuschempfindlichkeit (Gewitter-, Silvester-, Schussangst),

Trennungsangst,

Zwanghaftem Verhalten,

Kotfressen,

Zerstörung,

usw.